5.3…..Dr. med. Robert F. Cathcart

(2006-09) Robert Cathcart – Mega C for Viral & Other Diseases

https://www.youtube.com/watch?v=PKD3BXL8ESA

 

http://d.mp3vhs.de/Workshop/mp4/14.mp4

How to Determine a Therapeutic Dose of Vitamin C, by Robert F. Cathcart, MD

http://www.doctoryourself.com/titration.html

Curing with High Doses of Ascorbic Acid

https://www.amazon.de/dp/B01N6EA0CY/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1502307225&sr=8-1&keywords=cathcart+vitamin

Hier zwei Auszüge aus Veröffentlichungen von Cathcart. Bei der ersten handelt es sich um „Methode zur Bestimmung geeigneter Dosen von Vitamin C zur Behandlung von Krankheiten durch Titration bis zur Darmverträglichkeitsgrenze. Er stellte fest:

„Meine Erfahrungen bei der Anwendung von Vitamin C in hohen Dosen beziehen über 9000 Patienten ein…. Ein großer Teil der Kontroverse über Askorbinsäure beruht auf Studien, in denen völlig inadäquate Dosen von Vitamin C verwendet wurden. 1970 entdeckte ich, daß ein Patient um so mehr Askorbinsäure oral toleriert, bevor es zur Diarrhoe (Durchfall) kommt, je kränker er ist….. Die erstaunlich Erkenntnis war, daß fast alle Patienten im Krankheitsfall viel größere Mengen absorbieren, ohne daß es zur Diarrhoe kam. Von Patienten eingenommene Dosen, die einen Rückgang der meisten Symptome bewirkten und an der Grenze der Darmverträglichkeit lagen, waren folgende“:

Danach folgen eine Tabelle mit 14 Krankheitsbildern, für die die geringste Toleranz 4 bis 15 g / 24 Stunden bei gesunden Patienten beträgt., bevor eine Diarrhoe ausgelöst wird., über 15 bis 100 g / 24 Stunden bei Krebs bis hin zu 150 – 200 Gramm und mehr bei Mononukleose, viraler Pneumonie oder bakteriellen Infektionen.

Es wurde entdeckt, daß die maximale Linderung der Symptome, die stärkste Verkürzung des Krankheitsverlaufs und der größte Rückgang der Komplikationen mit oralen Dosen erzielt wurden, die knapp unterhalb der Menge lagen, die zur Diarrhoe führte.

Aufgrund seiner Beobachtungen bei der Behandlung von Krankheiten mit Vitamin C stellte Cathcart eine Theorie über den Wirkungsmechanismus von Vitamin C auf. Sein Artikel „das dritte Gesicht von Vitamin C“ erläutert:

„Die klinische Erfahrung mit der Verschreibung von Askorbinsäure in Dosen bis zu 200 g pro 24 Stunden und mehr bei über 20.000 Patienten in den letzten 23 Jahren hat deren klinischen Wert für alle Krankheiten bewiesen, die mit freien Radikalen in Zusammenhang stehen. Die Kontroverse über die Bedeutung von Vitamin C besteht hauptsächlich deshalb weiter, weil unzureichende Dosierungen zur Beseitigung von freien Radikalen eingesetzt werden. Vitamin C besitzt unterschiedliche Wirkungen in steigenden Dosisbereichen. Sein Nutzen lässt sich klar in drei Bereich einteilen. Daß ich diese als die drei Gesichter des Vitamin C beschreiben möchte“:

  1. Vitamin C zur Vorbeugung von Skorbut (bis 65 mg/Tag)
  2. Vitamin C zur Vorbeugung des akuten Skorbut und zur Verstärkung der Vitamin C-Funktion (1 bis 20 Gramm am Tag)
  3. Vitamin C zur Erzeugung von reduzierenden Äquivalenten (30 bis 200 Gramm oder mehr pro Tag)

 

Die Anzahl der Radikal-bedingten Erkrankungen wird immer größer.

Infekte, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Traumata, Verbrennungen, sowohl durch Hitze als auch durch radioaktive Strahlung, Operationen Allergien, Autoimmunerkrankungen und Alterungsprozesse werden inzwischen dazugezählt.

Literatur: Cathcart, Klenner, Stone, Linus Pauling, Kalokerinos, Hemila, Levy

 

Dr. Pauling: „Das Wort orthomolekular wurde zuerst ca. 1968 benutzt. Es bedeutet die richtigen Moleküle in der richtigen Menge einzusetzen. Orthomolekulare Medizin ist das Bestreben nach und die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, indem die Konzentration der Moleküle, wie sie normalerweise im menschlichen Körper gefunden werden, reguliert werden. Wichtige orthomolekulare Substanzen sind die Vitamine, besonders Vitamin C. Einige Bücher über orthomolekulare Medizin wurden schon geschrieben. Es gibt orthomolekulare Gesellschaften, eine Zeitschrift für orthomolekulare Psychiatrie und viele Ärzte beschreiben sich selbst als orthomolekulare Ärzte. Einer dieser Ärzte ist Dr. Robert Cathcart. Ich denke er ist ein ungewöhnlicher Arzt. Vor sieben Jahren schrieb er mir einen langen Brief über seine Erfahrungen mit Vitamin C. In diesem Brief sagte er, daß er seine Art zu denken mehr für die eines Ingenieurs hielt, als die eines gewöhnlichen Arztes, und daß er vielleicht hätte Ingenieur werden sollen.“

 

Bemerkung: Im weiteren beschreibt Dr. Pauling noch eine spezielle Hüftgelenkkugel, die Dr. Cathcart entworfen hat, um ein (bis dahin) ungelöstes Problem des Schenkelhalsbruchs zu lösen.

 

Dr. Pauling weiter:“Dr. B. J. Luberoff, Herausgeber der Zeitschrift CHEMTECH, die von der amerikanischen Chemischen Gesellschaft verlegt wird, befragte Dr. Cathcart kürzlich speziell über seinen Gebrauch von Vitamin C in der medizinischen Praxis.

 

1971, als er immer noch orthopädische Chirurgie praktizierte, las Dr. Cathcart mein Buch, „Vitamin C und die allgemeine Erkältung“ und versuchte beim Ausbruch einer Erkältung einige Gramm Vitamin C zu nehmen, um zu sehen ob es die Erkältung aufhält oder nicht. Er schrieb mir dann, daß 2 Gramm, stündlich genommen, die Erkältung stoppte, aber daß er es vorzog einmal 8 Gramm zu nehmen, und das war gewöhnlich wirksam.(8g¸2Teel.)

Dr Cathcart: „Nachdem ich so ziemlich Alles, was ich zum Thema zu lesen bekam, gelesen hatte, begann ich selbst mit Vitamin C zu experimentieren, zuerst an mir selbst und der Familie, dann mit einigen wenigen, ausgewählten Patienten. Ich hatte wenig Gelegenheit damals, Patienten mit Vitamin C zu behandeln.

Damals, also vor sieben Jahren, war man unter Ärzten schlecht angesehen, wenn man mit Vitamin C behandelte.

Außerdem hatte ich ja als orthopädischer Chirurg sowieso selten mit Patienten zu tun, die an Erkältung oder anderen viralen Erkrankungen litten. Deshalb ging ich für ein Jahr jede Woche auch nach Incline Village um mit einem dort praktizierenden Arzt zu arbeiten, der nach einem weiteren Jahr beabsichtigte in einen anderen Ort zu gehen. In diesem Jahr konnte ich zeigen, daß, richtig angewendet, Vitamin C die Morbidität (Schwere der Krankheit) zumeist – und immer die Mortalität (Tödlichkeit) einer viralen Erkrankung verminderte. Ich wandte mich deshalb an Dr Pauling, der sagte, er kenne keinen anderen Arzt, der genauso verfährt wie ich.“

 

Dr Cathcart sagte auch, daß Dr Fred Klenner aus Reidsville in Nord Carolina seit dreissig Jahren die meisten Viruserkrankungen, aber auch CO- oder Barbiturat-Vergiftungen, sogar Schlangenbisse, mit intravenösen Gaben von Vitamin C (Na-ascorbat! s.o.) entgiften konnte.

Dr Cathcart entdeckte, daß selbst die Leute, die auf 10-15g Vit-C in über den Tag verteilten Dosen einen leichten Durchfall bekamen wenn sie gesund waren, viel höhere Dosen vertrugen, sobald sie krank waren.

Er stellt fest, „Das Erstaunliche ist, daß ein und die selbe Person, der Patient, der im gesunden Zustand bei z.B. 12g Tagesdosis Durchfall bekommt, bei einer mittleren Erkältung leicht 30 bis 60g/Tag ohne diesen Nebeneffekt verträgt; mit einer schweren Erkältung oder mit Grippe 100 Gramm, manchmal sogar 150g und mit viralen Infekten wie Mononucleosis oder viraler Lungenentzündung konnte ich 200 und darüber hinaus dosieren, ohne Durchfall zu erzeugen… in manchen Fällen braucht der Körper offensichtlich so viel, wenngleich auch nur für kurze Zeit. Bei Mononucleosis oder viraler Lungenentzündung sehen wir manchmal für die ersten paar Tage der Erkrankung den Bedarf für ein halbes Pfund von dem Vitamin….Grundsätzlich, je kränker du bist, desto mehr kannst du nehmen, und genug zu nehmen – und DAS ist wichtig – scheint dich zu entgiften. Du erholst dich schnell. Und wie du Fortschritte machst, merkst du, wie du weniger und weniger Ascorbinsäure verträgst, bis du bei ‚Normal‘ angekommen und wieder gesund bist.“

Dr Cathcart zeigt auf, daß bekanntermaßen Vitamin C viele Funktionen im Körper erfüllt. Dazu gehören seine Mitwirkung bei verschiedenen Enzymkatalytischen Reaktionen und des Körpers Fähigkeit, Collagen, Dentin, Adrenalin und Corticosteroide zu bilden. Es bewirkt die ordnungsgemäße Funktion des Immunsystems wie auch der Blutgerinnung. Es reguliert auch den Stoffwechsel einiger Aminosäuren.

Im Hinblick auf die Behandlung von Patienten sagt er: „Meine Praxis ist es, den Körper soviel Vitamin C nehmen zu lassen wie er braucht. … die Menge, die der Menge Giftes entspricht, die da ist.

Zur Erinnerung, bisher war {in der Medizin} immer die Rede von einer fixierten Menge, einer die ich als geradezu homöopathisch niedrig bezeichnen würde (eine sehr kleine Dosis, von einer gesunden Person eingenommen). Diese Studien gehen von zwei bis vier Gramm täglich aus und zeigen einen minimalen klinischen Effekt, der zudem statistisch nicht signifikant ist.

Das überrascht mich nicht. Falls Sie eine 100-Gramm-Erkältung haben – ich habe mir angewöhnt, vor den Namen einer Krankheit eine Zahl zu setzen die die Menge Vitamin·C repräsentiert, die ein Patient in den ersten Tagen der Erkrankung ohne Durchfall verträgt – also, wenn es sich um eine 100-Gramm Erkältung handelt und Sie geben dem Patienten 100 Gramm pro Tag, dann werden Sie rasch etwa 90% der Symptome beseitigen. Aber, wenn Sie dieselbe Erkrankung mit 2 oder 20 Gramm behandeln, werden Sie kaum einen Effekt feststellen können. In einigen Fällen, besonders bei Behandlungsbeginn im frühen Erkrankungsstadium, scheint es geradezu so zu sein, daß ‚Megadosen‘ Viren abtöten können. Bei schlimmen Erkältungen oder Grippe scheinen wir nicht in der Lage die Krankheitsdauer abzukürzen, aber wir halten die Patienten hinreichend symptomfrei (reduzieren die Schwere der gewöhnlich auftretenden Symptome), so daß sie die Infektion ohne Komplikationen überstehen. Meist haben die Patienten nichtmal eine Zeitversäumnis auf der Arbeitsstelle.

Tatsächlich, je schwerer ein Patient erkrankt ist, desto besser geht es ihm, denn die Erleichterung der Symptome ist so dramatisch, daß es keiner weiteren Überredung bedarf, die Behandlung mit Vitamin·C fortzusetzen. Was meist passiert ist, daß in drei bis fünf Tagen etwa 90% der Symptome verschwinden.

Eine andere Krankheit, die ganz spezifisch auf diese Behandlung anspricht, ist die infektiöse Hepatitis. Sie paßt geradezu auf Vitamin·C.

Der Unterschied im Verlauf der Krankheit mit oder ohne Vitamin·C ist so offensichtlich, wenn auch vor allem deshalb, weil wir diese Erkrankung so gut bemessen können. Wir können anhand einiger Enzymsysteme den Verlauf der Krankheit genau verfolgen. Die infektiöse Hepatitis kann mild verlaufen, wo der Patient eine nur leichte Gelbfärbung der Haut aufweist und der Unterleib sich vielleicht nur ein wenig weich anfühlt. Die Patienten aber, um die es mir hier geht — mindestens 20 Leute waren daran sehr heftig erkrankt, und wieder gelang es uns, sie innerhalb von drei bis fünf Tagen zu entgiften. Generell dauerte es sechs Tage, bis die Gelbsucht verschwand. Innerhalb zwei bis drei Tagen war der Urin wieder von normaler Färbung. Hepatitis stellt ein ernsthaftes Problem in der Folge von Bluttransfusionen dar. Tatsächlich wird das ganze System der Blutspende in diesem Land {USA} revidiert, weil gerade der Personenkreis der Blutspender häufig von Hepatitis infiziert ist. Ich bin nicht sicher, ob man hier viel Anstrengung investieren soll, da es offensichtlich eine ganz einfache Methode der Vermeidung von Hepatitis gibt: Man gebe den Patienten Vitamin C nach der Transfusion!

Dr Fukumi Morishige (Auswärtiges Mitglied des Linus Pauling Instituts) hat nachgewiesen, daß seine Patienten nicht an Hepatitis erkranken wenn er ihnen eine Erhaltungsdosis Vitamin C nach der Transfusion verabreicht. Jeder, der so viel Belastung augesetzt ist, daß eine Bluttransfusion angezeigt ist, sollte sowieso eine hohe Dosis Vitamin·C erhalten.

Dr Cathcart sprach über Nebenwirkungen hochdosierten Vitamin·C’s, und er sagte sie seien nicht besonders wichtig. Auf die Frage nach Nierensteinen antwortete er: „Ich habe bei meinen regelmäßig Vitamin-C-Einnehmern nie einen Oxalat-Nierenstein feststellen können. Einer Theorie zufolge wird Ascorbinsäure zu Oxalat abgebaut, so daß eine Person, die zu Oxalatsteinbildung neigt, deshalb Schwierigkeiten bekommen könnte.

Aber die Situation ist paradox: Ich garantiere daß, falls eine Person Schwierigkeiten hat Oxalate zu verarbeiten, und er nähme vielleicht 500 mg Ascorbinsäure pro Tag, könnte er seine Oxalatlast erhöhen. Aber das Paradoxe ist, wenn er Vitamin C in hohen Dosierungen nimmt so viel, wie ich schon erwähnt habe, dann werden die Oxalate im Urin besser löslich.

Jedenfalls die pragmatische Tatsache ist, daß nach meiner Erfahrung Oxalatsteine durch Vitamin C nichts sind, worüber man sich Sorgen machen müßte.“

Dr. Cathcart, der jetzt schon seit 7 Jahren in Incline Village praktiziert, bestätigt, daß er ‚Megadosen‘ Vitamin C an ungefähr 7000 Patienten verabreicht hat. Er sagte, daß die Hersteller von Vitamin C meinen, daß in Incline Village mehr Vitamin C pro Einwohner verbraucht wird, als an irgendeinem Ort der Welt. Nach Gefahren befragt sagte er: „Falls ein Patient gewohnt ist hohe Dosierungen Vitamin C zu nehmen in ein Krankenhaus kommt oder in die Obhut bestimmter Ärzte und der Arzt setzt das Vitamin C ab, womöglich gerade dann, wenn der Patient es am nötigsten braucht.“

Befragt über Vitamin C und die gewöhnliche Erkältung sagte er: „Ich denke, daß eine Person, die keinen wirklich guten Grund Vitamin C zu nehmen hat, keine aktuelle Krankheit, sollte es wohl so machen, wie Pauling sagt und ungefähr 4 Gramm pro Tag einnehmen. Leute mit Allergien mögen herausfinden, daß sie sich wohler fühlen mit größeren Mengen. Ich bin die letzte Person in der Welt, die behaupten würde, daß Sie sich nie wieder erkälten, wenn Sie regelmäßige Erhaltungsdosen von Vitamin C einnehmen. Ich selber erkälte mich gelegentlich, aber ich kann die Symptome mit Vitamin C blockieren. Ich höre nicht auf verwundert zu sein über die vielen Patienten, die mir erzählen, sie wären immer wieder erkältet gewesen, aber seit sie Vitamin C nehmen, nicht mehr. Ich nehme 10 bis 15 Gramm täglich in erster Linie weil ich an Heuschnupfen litt;

Vitamin C beeinflußt Heuschnupfen vorteilhaft in ungefähr zwei Dritteln aller Fälle, – und außerdem weil es offensichtlich den Cholesterolspiegel senkt und auf diese Weise Arteriosklerose vorbeugen hilft. Drittens glaube ich, daß Vitamin C einigen Arten Krebs vorbeugt.

Befragt, worauf er seine Aussage hinsichtlich Krebs gründet, bezog sich Dr Cathcart auf Untersuchungen die in Schottland von Dr Ewan Cameron, einem Auswärtigen Mitglied des Linus Pauling Instituts durchgeführt wurden, und er sagte zum Schluß:“Ich meine, daß jeder der an Krebs erkrankt ist, hohe Dosierungen von Vitamin C nehmen sollte.“

(Bemerkung: Der Schreiber hat mit mehreren örtlichen Orthomolekularmedizinern darüber gesprochen, und diese betonten, daß es wichtig sei, speziell bei umfangreichem Krebs oder Krebs im Endstadium, die Dosis sehr vorsichtig anzuheben, weil schon Anfangsdosen von 10g/d zu inneren Blutungen führen können, weil die Geschwulste stark schrumpfen. Immerhin hat in der erwähnten schottischen Studie die Gabe von eben dieser Dosis die Lebensspanne von über hundert Patienten mit Krebs im Endstadium auf das vierfache gegenüber einer Kontrollgruppe von mehr als tausend anderen Krebskranken im Endstadium (terminal cancer) verlängert.)

Im weiteren ist noch ein Frage/Antwort Abschluß des Interviews mit Dr Cathcart in CHEMTECH abgedruckt. Hier sind die Fragenden aus dem Auditorium nicht einzeln benannt. Es ging um die Frage, ob er seine Beobachtungen in den gängigen Medizin-Zeitschriften veröffentlicht hat…

A – „Nein, aber ich habe es versucht. MEINE MANUSKRIPTE WURDEN ABGELEHNT.“

F – „Was haben die Lektoren gesagt? In Chemie-Zeitschriften ist es üblich, daß der Herausgeber   das Papier {Manuskript} an Lektoren  schickt, die er selbst auswählt, für gewöhnlich Experten    zum Thema in der Wirtschaft {in the field}. Dann schickt er das Papier samt deren Kommentaren (üblicherweise anonym) dem Autor des Papiers zu.

Ist das auch bei den Medizin-Zeitschriften die Praxis?“

A – „In meinem Fall wurden die Manuskripte geradeheraus abgelehnt.“

F – „Einfach so, ohne Erläuterung?“

A – „Ja.“

F – „Könnte das damit zu tun haben, daß sich Etablierte schützen wollen oder so ähnlich?

Möchten Sie dazu etwas sagen?“

A – „Na ja, eigentlich nicht. Wissen Sie, ich glaube wirklich, daß die Doctores, die an solchen Entscheidungen beteiligt sind, einfach nicht glauben, daß das alles stimmt.“

F – „Mit anderen Worten, Sie denken, die sagen, dieser qualifizierte Arzt, der internationales Ansehen genießt wegen seiner Erfindung einer Hüftprothese, hat das alles nur ausgedacht. Erkältung, Grippe, Hepatitis, Mononucleosis, Krankheiten, die ein Medizinstudent im zweiten Semester höchstwahrscheinlich erkennt … und die glauben es einfach nicht?“

A – „Ja, die glauben es nicht. Die meinen ich betrüge mich irgendwie selbst.“ So, wie das Interview in CHEMTECH abgedruckt ist, folgte noch dieser Hinweis: “ Dieser Artikel ist nur für ein reifes Publikum. Die hier wiedergegebenen Ansichten sind unorthodox (unkonventionell) und repräsentieren nicht unbedingt die Ansichten der American Chemical Society.“

Die Mega-Vitamin-C Methode von ROBERT F. CATHCART III, M.D.

Sie sind eingeladen, sich Dr. Cathcart’s Texte  durchzulesen. Vitamincfoundation.com hat die Inhalte kopiert und stellt sie nun auf ihrer Domain bereit.

https://www.vitamincfoundation.org/www.orthomed.com/unprimed.htm

https://www.vitamincfoundation.org/alerts.php

https://www.vitamincfoundation.org/science.php

https://www.vitamincfoundation.org/stone/

https://www.vitamincfoundation.org/pdfs/civprep.pdf

Mich hat v.a. zunächst sein Kapitel über das Ebola Virus interessiert

In diesem Artikel macht Dr. Cathcart einige bemerkenswerte Aussagen:

  1. Viruserkrankungen wie Ebola führen zu Vitamin C Mangel

Er bezeichnet das sogenannte hämorrhagisches Fieber als eine Form akuter Skorbut, also als eine Folge von Mangel an Vitamin C (Askorbinsäure).
„Hämorrhagisch“ charakterisiert eine Form von Fieber, die bei Viruserkrankungen auftreten kann, dann in der Regel lebensbedrohlich ist und bei der es zu Blutungen aus Schleimhäuten und in inneren Organen kommt. Bekanntlich ist ja auch die „Seefahrer“-Skorbut durch Blutungen gekennzeichnet.
Neu ist – aus konventioneller Sicht – daß Viruserkrankungen zu Vitamin C Mangel führen.

  1. Schwere virale Infekte können mit 180 Gramm Vitamin C und mehr erfolgreich angegangen werden.

Ich zitiere Dr. Cathcart übersetzend: „Meine Erfahrungen mit der Anwendung hochdosierter Askorbinsäure oral (über den Mund eingenommen, Anm. Dr. Rösner) bei über 30000 Patienten und intravenös als Sodium-Askorbat bei über 2000 Patienten legen nahe, bei Fällen von Ebola und anderen hämorrhagischen Fiebern mit der intravenösen Gabe von mindestens 180 Gramm Sodium-Askorbat pro 24 Std. zu arbeiten.“

Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Einnahmemenge pro Tag liegt bei 100 Milligramm, also 0,1 Gramm Vitamin C – Dr. Cathcart verwendet mindestens das 1800-fache bei schweren Virusinfekten.
Das über Apotheken in Deutschland vertriebene Produkt „immun-boost“ der Fa. Weber & Weber soll die Abwehrkräfte anregen und enthält u.a. 950 mg Vitamin C, also rund 0,5% der von Cathcart verwendeten Menge – ist also sicher bei schweren Virusinfekten nicht wirksam, vermutlich auch kaum bei leichteren Infekten, wie wir später sehen werden..
Diese Mengenvergleiche mögen veranschaulichen, in welchen Dimensionen Cathcart denkt im Vergleich zu konventionellen Anschauungen wie sie in Apothekenzeitschriften und Tagespresse verbreitet werden.

  1. Wenn schwere Viruserkrankungen wie Ebola zum Tod führen, dann erfolgt dies als „free radical death“

… also, auf Deutsch, als Tod durch freie Radikale.
Diese Aussage ist insofern von Bedeutung als sogenannte freie Radikale bisher in Todesursachen-Statistiken nicht auftauchen, konventionellerweise zwar bekannt sind, aber nicht als hochgefährlich eingestuft werden und außerdem mittels sogenannter Antioxidantien meist gut kontrollierbar sind. Vitamin C ist solch ein Antioxidans.

  1. Wenn 180 g Vitamin C nicht reichen, dann sind mehr angezeigt!

Wiederum eine eigentlich sensationelle Aussage. Liegt hier eine Form von Manie bei Dr. Cathcart vor oder ist er nur ein ungewöhnlich konsequenter Therapeut? Seine Empfehlung lautet, die intravenös verabreichte Dosis von Sodium-Askorbat solange zu steigern bis das Fieber zurückgeht und die Blutungen zum Stillstand kommen.
Aus dieser Anleitung spricht große therapeutische Zuversicht und Sicherheit.

Wenn all dies wahr wäre, dann müßte in Brasilien kein Mensch mehr an Dengue-Fieber sterben und wir könnten der Verbreitung der Schweine-Grippe in diesen Tagen gelassener entgegen sehen.
Die im Moment noch verbreitete Einnahme „milder“ Zytostatika wie Tamiflu o.ä. wäre gegenstandslos …

Kurz: Schön wäre es, wenn es für die Cathcart’sche Zuversicht auch eine Grundlage in Form dokumentierter Erfolge gäbe.
Frage zwei wäre dann sogleich, welche Therapeuten in Deutschland mit dieser Form der intravenösen Hochdosis-Vitamin-C-Therapie vertraut sind. Und auch, ob man nicht gut daran tut, solch dramatischen Virusinfekten durch eine nicht ganz so astronomisch hoch dosierte orale Vitamin C Einnahme vorzubeugen.

Wie belegt Cathcart eigentlich seine Thesen?

Dr. Cathcart gibt zu, bisher keinen Fall von Ebola behandelt zu haben. Ebola war, wie Sie sich vielleicht erinnern, eine Erkrankung, die sich überwiegend in Afrika, Uganda, abspielte und dort zahlreiche Todesopfer forderte. In den USA gab es nur wenige Fälle, soweit mir bekannt ist.
Woher also Dr. Cathcart’s Zuversicht, es mit Ebola aufnehmen zu können?

Ich zitiere übersetzend: „… aber ich habe hunderte Fälle von Grippe behandelt und Askorbat funktioniert definitiv, um vielen Fällen vorzubeugen und bestehende Erkrankungen erheblich zu mildern. Grippefälle sind üblicherweise 100-150 Gramm Erkrankungen, so daß sie nicht zu Blutungen führen. Ebola ist wahrscheinlich eine 300-500 Gramm Erkrankung, so daß es zu einer schweren induzierten akuten Skorbut führt, die innere Blutungen verursacht…“

Wir sehen, daß Cathcart eine Art Maßstab für die Schwere einer Viruserkrankung einsetzt, die sich nach der Menge des erforderlichen Vitamin C bemißt.
Das alles ist für konventionelle Mediziner recht fremdartig, hat jedoch seinen Hintergrund in folgender Beobachtung:

Bei ca. 80% der gesunden Personen führt die Einnahme von über 12-16 Gramm Askorbinsäure täglich zu Durchfall. Ursache ist ein osmotischer Effekt im Rektum. Die im Enddarm ankommende Menge Askorbinsäure bindet Wasser im Darm und macht den Stuhlgang wässrig, kommt keine Askorbinsäure im Enddarm an (wird die Askorbinsäure also auf dem Weg durch den Darm vollständig absorbiert), wird dieses Wasser von der Darmwand aufgenommen und der Stuhl wird fest. Normalerweise kann ein gesunder Mensch ca. 12-16 Gramm Askorbinsäure im Laufe eines Tages aus der Darmpassage aufnehmen und es kommt nicht zu dünnem Stuhl.
Cathcart und andere Mediziner haben die Beobachtung gemacht, daß im Falle einer milden Erkältung und erst recht bei einer Grippe (mit Fieber und Bettlägerigkeit) diese Askorbintoleranzschwelle, sie sprechen von Darmtoleranz, ansteigt. D.h. erkrankte Personen bekommen nicht so schnell Durchfall, sondern können bis zu 100 oder mehr Gramm Askorbinsäure über den Darm aufnehmen ohne Durchfall zu haben.

Dabei wurde beobachtet, dass diese Toleranz um so ausgeprägter ist, je schwerer die Erkrankung ist. Der Schluß liegt nahe und wird durch weitere Beobachtungen gestützt, daß der erkrankte Organismus unter Askorbinsäure-Entzug steht, die Askorbinsäure also beschleunigt verbraucht wird. Damit gerät der Körper in einen akuten Askorbinsäure-Mangelzustand und nimmt, wenn die Nahrung es anbietet, gern vermehrt Vitamin C (Askorbinsäure) auf.

Die Strategie von Cathcart und anderen (Klenner, Stone, Pauling) ist also, die askorbinsäureverarmten Körperzellen wieder mit Vitamin C zu sättigen, so daß oxidierende Gifte (Toxine) in ihrer Wirkung abgeschwächt oder möglichst vollständig neutralisiert werden können. In der Folge dieser antioxidativen Strategie können dann auch körpereigene Abwehrmaßnahmen wieder greifen und die Ursache der Erkrankung eliminieren.